Preisdiskussionen vermeiden? So zieht Ihre Webseite wertschätzende Kunden an

Preisdiskussionen vermeiden? So zieht Ihre Webseite wertschätzende Kunden an

Geht es Ihnen so, dass potenzielle Kunden erstmal schlucken, wenn Sie Ihre Preise nennen? Und das obwohl sie sich zuvor auf Ihrer Webseite über Sie und Ihr Angebot informiert haben?

Ihr Business entwickelt sich ständig weiter. Ihre Zielgruppe kristallisiert sich nach und nach immer genauer heraus. Sie schneiden Ihr Angebot auf diese Zielkunden zu. Und Sie legen Preise fest, die den hohen Wert Ihrer Expertise spiegeln.

Wenn es bei Erstgesprächen zu dem Punkt kommt, an dem Ihr Gesprächspartner erstmal perplex angesichts der Höhe Ihrer Preise ist, sind Sie verständlicherweise frustriert.

In solchen Momenten merken Sie, dass dieser Interessent eigentlich gar nicht zu Ihnen passt, denn offenbar hat er nicht mit dieser Preiskategorie gerechnet.

Woran kann das liegen?

Preisdiskussionen vermeiden? So zieht Ihre Webseite wertschätzende Kunden an

Es liegt womöglich daran, dass Ihr Webdesign den Wert Ihres Angebots nicht widerspiegelt. Wollen Sie Preisdiskussionen vermeiden, stellen Sie sicher, dass das Erscheinungsbild Ihrer Webseite kongruent zu Ihrem Angebot ist.

Nach welchen Gesichtspunkten wählen Sie einen Anbieter aus, wenn Sie sie selbst Kunde sind?

Klar. Sie wählen denjenigen, der auf Sie den professionellsten Eindruck macht.

Jemanden bei dem Sie sicher sein können, dass Sie für Ihr Geld den Nutzen und die Qualität bekommen, die Sie erwarten.

Für Ihre Entscheidung zählen der erste Eindruck, die strukturierte Vorgehensweise des Anbieters und all die Punkte, die bewirken, dass Sie einfach ein gutes Gefühl haben. Das Sie sich gut aufgehoben und in Ihrer Wahl bestätigt fühlen.

Nicht nur die eigentliche Leistung ist wichtig, sondern das ganze Umfeld. Das Wohlfühl-Paket.

Stellen Sie sich zum Beispiel folgende Situation vor:

Es ist Samstagabend und Sie möchten lecker essen gehen, denn es gibt etwas zu feiern. Vielleicht haben Sie gerade einen lukrativen Auftrag abgeschlossen, oder eine Hürde in Ihrem Business gemeistert, für die Sie sich belohnen möchten.

Sie möchten kein Restaurant nehmen, das Sie schon kennen. Und so fahren einfach in die Stadt. Sie flanieren also gemütlich von einem zum anderen und lassen Ihren Gaumen inspirieren.

Das erste Restaurant ist hell erleuchtet: große Fenster und modernes Ambiente. Die Speisekarte draußen sieht auch ganz verlockend aus. Die Preise sind moderat. Doch Sie sehen noch während Sie vor dem Fenster stehen, wie die Kellner hektisch durch die Tischreihen hasten. Die Tür zur Küche steht weit offen und Sie spüren förmlich den Lärm, der in den Gastraum dringt. Ungemütlichkeit lässt grüßen.

Das zweite Restaurant ist in einem beeindruckenden Gebäude untergebracht. Doch die Fenster wirken dunkel, draußen hängt keine Speisekarte und der Eingang liegt so versteckt, dass Sie erst gar nicht wissen, wo es überhaupt hinein geht.

Beim Anblick des letzten Restaurants fühlt sich Ihr Gaumen automatisch gekitzelt. Weiches Licht und wohliges Flackern von Kerzen in einem Wintergarten leuchten Ihnen entgegen. Das Tor zu einer gemütlichen Gartenterrasse steht einladend auf. Der Weg hinein ist gesäumt von Blumen.
Und der Duft, der Ihnen entgegenweht … er lässt Ihnen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Es ist einfach ein Wohlfühlambiente.

Für welches dieser drei Restaurants entscheiden Sie sich?

OK, die Wahl ist nicht schwer zu erraten ;). Wenn das Essen im dritten Restaurant so ist, wie das Ambiente, dann kann es nur gut werden.

Denn was Kunden – in diesem Falle Sie – auf den ersten Blick überzeugt, ist ein Umfeld das zu Ihren Wünschen, Ihrem Ziel passt. Kurz, zu dem perfekten Bild, das Sie zuvor in Ihrem Kopf schon gezeichnet haben.

Genauso geht es dem Besucher Ihrer Webseite

Er hat ein spezielles Problem und sucht die passende Person und das passende Umfeld, die ihm die beste Lösung bieten.

Sind Sie diese Person?

Zeigen Sie Ihrem Besucher mit dem Erscheinungsbild Ihrer Webseite, dass er das passende Umfeld gefunden hat?

Möchten Sie Preisdiskussionen vermeiden, muss Ihre Webseite den Wert Ihres Angebots eins zu eins spiegeln

Was im Restaurant Licht, Gemütlichkeit und Wohlfühlambiente sind, ist auf Ihrer Internetseite das Webdesign.

Dazu gehören zum Beispiel die passende Farbwahl, der strukturierte Aufbau und eine optische Texthierarchie, die zum Lesen einläd – um nur drei der wichtigen Designbestandteile zu nennen.

Ihr potenzieller Kunde muss schon in den ersten Millisekunden, in denen er Ihre Webseite betritt spüren, in welchem „Umfeld“ er sich hier bewegt. Er bekommt den richtigen Eindruck, mit welcher Qualität und welchen Preisen er hier rechnen kann.

Wenn Ihr Interessent spürt: „hier bin ich richtig und fühle mich mit meinem Problem verstanden“ wird es Ihnen weitaus seltener passieren, dass Kunden zurückschrecken, wenn Sie ins Geschäft kommen wollen und Sie werden Preisdiskussionen vermeiden.

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Die 8 wichtigsten Punkte, warum Ihre Website verhindert, dass Ihr Business erfolgreich ist.

Wertschätzung zieht Wertschätzung an

Ein strukturiert gestaltetes Webdesign zeigt Ihren Interessenten, dass Sie sich Zeit nehmen, um

  • sie bestmöglich zu informieren,
  • all ihre drängenden Fragen zu beantworten,
  • und ihnen zu zeigen, mit wem sie es hier zu tun haben.

Diese Wertschätzung nehmen Ihre Webseitenbesucher unbewusst wahr. So schaffen Sie ein Wohlfühlambiente und zeigen, dass die Bedürfnisse Ihrer Kunden für Sie an erster Stelle stehen.

Das zeigen Sie im ersten Moment – wenn Besucher Ihre Webseite öffnen – vor allem über die passenden Emotionen die das Webdesign transportiert.

Was macht ein hochwertiges Design aus?

Es gibt bestimmte optische Aspekte, an denen Ihre Webseitenbesucher sehen: Hier werde das Angebot nicht zum Schnäppchenpreis bekommen.

Das Webdesign hat die Aufgabe dafür zu sorgen, dass Ihr Besucher

  • Sie richtig einschätzt (und wertschätzt)
  • und das er Ihr Angebot versteht.

Je einfacher die Orientierung auf Ihrer Webseite, desto höher sehen Interessenten den Wert Ihrer Leistung und desto wahrscheinlicher ist es, dass sie sich für Sie entscheiden.

In Ihrem Webdesign helfen dabei:

  • eine überschaubare Anzahl an Farben (bei der jede Farbe eine klare Funktion hat)
  • bewusst ausgewählte, wenige Schriften
  • viel Weißraum (Abstände, die jedem Inhaltsabschnitt Raum zum Atmen geben)
  • professionelle Fotos von Ihnen
  • und Texte, die mit Überschriften, Zwischenüberschriften und kurzen Zeilen das Lesen leicht machen.

Sie können Preisdiskussionen vermeiden, wenn Interessenten bereits auf Ihrer Webseite deutlich wahrnehmen, dass Sie voller Überzeugung hinter Ihrem Angebot stehen.

Eine professionelle Gestaltung der Webseite zeigt die Ernsthaftigkeit Ihres Business. Sie zeigt, dass Sie „dranbleiben“ und dass Ihnen Ihre Außenwirkung wichtig ist.

Was Sie als Nächstes tun können:

Ein Webdesign, das Ihre Wertigkeit transportiert, wirkt nicht nur nach außen, sondern bewirkt auch einen „Schub nach vorne“ für Ihre Selbstwahrnehmung. Sie präsentieren sich automatisch selbstbewusster. Lesen Sie, wie ein eigenes Design Ihnen Rückenwind gibt – als Ihr Sparringspartner.

Möchten Sie erfahren, an welchen Stellen Ihrer Website Potenzial für mehr Kundenanfragen steckt? Dann laden Sie sich hier die kostenfreie Checkliste herunter „Warum Ihre Website verhindert, dass Ihr Business erfolgreich ist: Die 8 wichtigsten Punkte“

Faktoren für professionelles Webdesign

Faktoren für professionelles Webdesign: Warum eine Webtexterin einen professionellen Webdesigner empfiehlt.

Im gemeinsamen Video-Interview erzählt mir Webtexterin Maria, welche Fehler ihr auffallen, wenn ihre Kunden ihre Websites selbst gestalten. Sie beschreibt, warum ein professioneller Designer wichtig für Ihre aussagekräftige Website ist.

Und was macht aus Marias Sicht einen guten Designer aus? Das erfahren Sie ebenfalls.

Mehr über Maria Horschig lesen Sie auf ihrer Website https://www.maria-horschig.de

Video Interview mit Webtexterin Maria Horschig ansehen

Die häufigsten Fehler, wenn Sie zwar professionelle Texte haben, aber auf professionelles Webdesign verzichten.

Maria, was fällt dir am häufigsten auf, wenn Kunden ihre Webtexte selbst in ihre Website einbinden?

»Mir fällt vor allem auf, dass die Textstruktur nicht richtig durch das Design hervorgehoben wird. Wenn Kunden ihre Website selbst gestalten, stoßen an diesem Punkt viele an ihre Grenzen.

Während des Textens mache ich mir Gedanken, welche Textbausteine

  • eine Überschrift,
  • ein normaler Absatz
  • oder ein hervorgehobenes Element sind.

Das macht es dem Leser später leicht, die Texte zu verstehen.

Wenn du dich nicht mit Design auskennst, stellst du die oben genannten Bestandteile vielleicht in einem einzigen Textblock dar. In diesen Textblöcken fehlen Kontraste zwischen den Schriftgrößen von Überschriften und normalen Absätzen. Die Abstände zwischen den Zeilen sind zu klein und die Zeilen sind zu lang.

Das Auge deines Lesers findet keinen Halt und ermüdet schnell.

Das Geld, dass du in professionellen Text investiert, ist teils umsonst, weil der Text automatisch an Wirkung verliert.«

Mehr Übersichtlichkeit tut der Optik einer Website gut, nicht wahr?

»Genau. Häufig verwenden Websites viele verschiedene Schriftarten und Farben. Das erschwert die Orientierung.

Die Qualität einer Website kommt mit der Hilfe eines professionellen Webdesigners viel besser zur Geltung. Er definiert eine klare Farbwelt und einige wenige feste Schriftarten.

Wenn du dich nicht mit Schriften auskennst, kombinierst du schnell welche, die nicht zueinander und zum Unternehmen passen.

Ein Designer kann dabei unterstützen, den richtigen Platz für jeden Textbaustein zu finden.

Nutzer sind es gewohnt, bestimmte Dinge an bestimmten Stellen auf einer Website zu finden.

Du Nicole kennst als Designerin diese Stellen und setzt sie bewusst ein.«

 

(Professionelles Webdesign beginnt bei der Startseite. Lesen Sie mehr über eine übersichtliche Startseite, die Ihre Kunden gerne lesen.)

Mit professionellem Webdesign auf den ersten Blick überzeugen

Maria, warum ist aus deiner Sicht ein professioneller Designer essenziell, damit eine Website aussagekräftig wird?

»Als Unternehmer hast du nur zwei bis drei Sekunden, um den ersten Eindruck zu vermitteln.

Wenn der schlecht ist, ist die erste Chance zu überzeugen dahin. Deine Aussage ist futsch. Design und Text sind gleich wichtig.

Der Text kann noch so aussagekräftig sein. Wenn das Design nicht ansprechend, funktional und modern ist, hat der User keine Lust, zu lesen.

Mit einem professionellen Webdesign gehst du als Unternehmer sicher, dass deine Internetseite das aussagt, was du aussagen willst. Du sicherst deine Wiedererkennung! Du bleibst in den Köpfen!

Unprofessionelles Design kann schnell unseriös wirken und wenig Vertrauen wecken. Es macht den Eindruck, als würde der Anbieter der Website nicht investieren und kein ernsthafter Unternehmer sein.«

Das sind deutliche Worte. Was bedeutet ein professionelles Webdesign für den Text? Was bewirkt es?

»Ich konzipiere als Texterin die Texte so, dass sie von der Nutzerführung her Sinn ergeben. Doch erst ein Designer erweckt die Texte zum Leben!

Er findet die richtige Größe für eine Headline. Er weiß wo ein Bild passt und wo und wie Bild und Text gut kombiniert werden.
Ein übersichtliches Design bietet angenehme Abstände zwischen Textzeilen.

Ich finde deine Ideen als Designerin wertvoll. Sie zeigen, wie der Text noch ansprechender gestaltet wird.

 Ohne ein gutes Design ist ein Text zwar informativ. MIT dem richtigen Design kann er auf den ersten Blick überzeugen, ohne dass der Nutzer ein Wort liest.

Und das Kuriose ist: Wenn die Website auf den ersten Blick ohne Lesen überzeugt, liest der Nutzer eben doch :). Das Design hat sein Vertrauen und Interesse geweckt.«

 

Wie Sie die Startseite Ihrer Website so aufbauen, dass Ihre Kunden sich gut zurechtfinden erfahren Sie im Artikel „Was brauche ich für eine gute Homepage?“ – 8 Fragen, die Kunden an Sie haben (inklusive Infografik)

Was macht einen guten Webdesigner aus?

»Ein professioneller Webdesigner stellt viele Fragen, um herauszufinden, was der Kunde will. Und er berät, wenn der Kunde noch nicht weiß, was er will.

Von dir Nicole weiß ich, dass du wie ich vor der Zusammenarbeit mit deinen Kunden solche Fragen stellst.

Wenn ein Webdesigner empathisch ist – sich in den Kunden einfühlt – sieht er direkt, was zu dem Menschen und seiner Zielgruppe passt und was nicht.

Ich denke eine gute Mischung aus innovativ und bodenständig ist für Webdesign wichtig:
Aktuellen Entwicklungen folgen und dabei Bewährtes nicht missachten.

Es darf keine Experimente bei den Dingen geben, die im Netz einfach gesetzt sind. Sonst fängt der Leser an zu suchen und verlässt die Website, wenn er nicht schnell fündig wird.

Wie ich als Texterin die spätere Gestaltung vor meinem inneren Auge habe, so denkt ein guter Webdesigner »in Text«. Er dekoriert nicht den Text, sondern schaut genau, welche Informationen wie gestaltet werden, damit sie optimal zur Geltung kommen.

Ich finde es gut, wenn du während unserer Zusammenarbeit sagst: »Mach hier was kürzer, weil es sonst nicht wirkt.«
Du merkst an manchen Stellen vielleicht auch, wenn noch ein Textbaustein fehlt, was im Konzept vorher noch nicht absehbar war.

Bei unseren gemeinsamen Kundenprojekten gefällt mir, dass das Basisdesign für Startseite und Muster-Unterseite feststeht, wenn ich mit dem Texten beginne. Ich kann mich daran orientieren.

Trotzdem sind deine Designs so flexibel konzipiert, dass die Texte nicht »hinein gezwängt« werden. Das Design und die Texte arbeiten Hand in Hand und passen sich aneinander an.«

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Die 8 wichtigsten Punkte, warum Ihre Website verhindert, dass Ihr Business erfolgreich ist.

 

Vielen Dank für das Interview Maria. Mir gefällt es sehr, dass das Interview im Pingpong Effekt entstanden ist. Unsere Zuschauer und Leser erfahren sowohl deine, als auch meine Sichtweise.

Dieser Blogartikel ist ein Auszug / eine Zusammenfassung aus dem Video-Interview.

Wenn Sie, lieber Leser, erfahren möchten, weshalb ich als Webdesignerin für professionelle Web-Texte plädiere, schauen Sie sich das Video Interview an.

 

Video Interview mit Webtexterin Maria Horschig ansehen

(Das Video dauert zirka 30 Minuten. Maria Horschig zeigt es in ihrem YouTube Kanal.)

 

Oder lesen Sie den Blogartikel von Maria Horschig »Warum eine Webdesignerin für professionelle Website-Texte Plädiert« (https://www.maria-horschig.de/professionelle-website-texte/)

Präsentieren Sie Ihre Leistungen auf Ihrer Website so, dass die Qualität Ihrer Leistungen auf den ersten Blick deutlich ist?

Professioneller Web Text und professionelles Webdesign arbeiten eng zusammen. Sie bringen Ihnen eine effiziente Website, die verkauft.

Brauchen Sie Unterstützung für Ihr professionelles Webdesign? Dann vereinbaren Sie ein kostenfreies Erstgespräch mit mir.

 

Mehr Designtipps, wie Ihre Website Interessenten in Kunden umwandelt?

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Wie Sie Calls-to-Action gestalten, damit Kunden klicken und kaufen

Wie Sie Calls-to-Action gestalten, damit Kunden klicken und kaufen

Angenommen, jemand aus Ihrer Zielgruppe recherchiert und wird auf Ihre Webseite aufmerksam.

Er findet die Art, wie Sie sich dort präsentieren sympathisch und sieht sich weiter bei Ihnen um.

Ihre Texte überzeugen diesen Besucher und jetzt ist er heiß darauf, etwas zu tun.

Er will mehr wissen. Will Sie kontaktieren.

Aber jetzt kommt er nicht weiter. Denn Sie zeigen ihm nicht, was als Nächstes zu tun ist. Er findet keinen Call-to-Action (Button), auf den er klicken kann.

Möglicherweise gibt es bereits Calls-to-Action auf Ihrer Webseite, aber sie fallen optisch nicht ins Auge und Ihr Besucher findet sie nicht auf Anhieb.

Wie Sie Calls-to-Action gestalten, damit Kunden klicken und kaufen

Im entscheidenden Moment ist Ihr „Schon-fast-Kunde“ dann doch weg?

Wenn Sie auf Ihrer Webseite nicht die Handlungen Ihrer Besucher steuern, dann ist der ganze Aufwand, den Sie vorher in die Webseite reingesteckt haben komplett umsonst.

Ihre Webseite ist auf den ersten Blick inhaltlich relevant für Ihren potenziellen Kunden? Die Texte sind (auch optisch) gut gegliedert und Besucher lesen?

Aber dann gibt es da keinen Call-to-Action? Keine Handlungsaufforderung, der Ihr Webseiten-Besucher folgen kann?

Das ist wie, als wenn Sie im Laden Ihr Lieblingsessen kaufen möchten und Ihnen beim Gedanken ans Essen schon das Wasser im Mund zusammenläuft … und dann ist da niemand an der Kasse.

Wie lange würden Sie da stehen bleiben und warten?
Irgendwann klatschen Sie das Zeug auf den Ladentisch und gehen.
(Ich nehme nicht an, dass Sie es klauen würden ;).)

Genauso geht es auch Ihrem Webseiten-Besucher.

Wenn Sie wirksame Calls-to-Action gestalten möchten, gilt es viele Punkte zu beachten

Bestimmt möchten Sie nicht aufdringlich wirken (à la Klick mich! … Los! Mach schon! ;)).

Wie können Sie also Ihre Calls-to-Action gestalten, damit sie Ihren Kunden sofort auffallen und trotzdem seriös wirken?

Das zeige ich Ihnen in diesem Artikel.

Gibt es einen Call-to-Action auf Ihrer Webseite, aber er ist schwer zu finden?

Wenn Sie den Button für die Handlungsaufforderung in Ihre Webseite einbauen, haben Sie immer im Hinterkopf, dass Ihre Webseiten-Besucher ungeduldig sind.

Niemand sucht lange nach der Stelle, wo er klicken kann. Denn Suchen bedeutet Frust.

Hat der Call-to-Action die gleiche Farbe, wie viele andere Elemente auf Ihrer Webseite, geht er optisch unter.

Mit einem Schnipp ist Ihr Interessent von Ihrer Webseite oder Landingpage verschwunden. Er kauft nicht Ihr Webinar, er meldet sich nicht für Ihr Freebie an … er tut einfach

nichts.

Und wie können Sie Ihre Calls-to-Action gestalten, damit Ihr Webseiten-Besucher etwas tut? Hier kommen die Tipps:

So gestalten Sie Calls-to-Action, die konvertieren:

Wählen Sie bewusst eine auffällige Farbe

Das heißt nicht, dass die Farbe quietschig und grell sein muss.

Achten Sie auf diese Punkte:

  • Die Farbe Ihres Calls-to-Action hat idealerweise einen hohen Kontrast zum Hintergrund. Ein weißer oder sehr heller Hintergrund eignet sich am besten.
  • Der Farbton hebt sich von den anderen Farben auf der Webseite ab. Haben Sie zum Beispiel orangefarbene Calls-to-Action, dann verzichten Sie auf gleichfarbige Schrift im Text und auf orangefarbene Flächen in direkt angrenzenden Bereichen.
  • Die Farbe beißt sich – trotz aller Auffälligkeit – nicht mit den anderen Farben und dem Hintergrund.

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kunde Call-to-Action-Buttons und Links sofort als solche wiedererkennt

Nehmen wir nochmal die Farbe Orange als Beispiel:

Sind die Buttons auf Ihrer Webseite orange, speichert Ihr Besucher im Kopf ab: „orange = hier geht es weiter = hier kann ich klicken“.

Klicken kann der Besucher nicht nur auf Buttons.

Es gibt verschiedene Call-to-Action-Typen:

  • Neben den mit einem Linktext beschrifteten Buttons (zum Beispiel auf einer Landingpage, auf Ihrer Startseite oder unter Ihrem Kontaktformular) gibt es noch
  • Links im Text
  • und die Navigation Ihrer Webseite

Bei allen braucht es den gleichen Trigger. Den gleichen Impuls im Kopf Ihres Webseiten-Besuchers, damit er klickt.

Über die gleiche Farbe für diese Links erzeugen Sie so einen Trigger.

 

Calls-to-Action für die Navigation gestalten

In der Navigation taucht die Trigger-Farbe wieder auf. Bei diesem Beispiel von meiner Webseite zeigt sie, welche Seite gerade aktiv ist. Und wenn Sie als Besucher mit der Maus über die Menüpunkte fahren, sind diese ebenfalls orange.

 

Buttons als Call-to-Action

Der Call-to-Action-Button hebt sich durch den hohen Farbkontrast vom Hintergrund ab.

 

Calls-to-Action mit Telefonnummer und E-Mail

Ganz wichtig bei Kontaktdaten: Die Telefonnummer können Sie ebenfalls verlinken. An mobilen Geräten können Kunden dann darauf klicken und direkt den Anruf tätigen.

 

Können Sie noch weitere Tipps gebrauchen, wie Sie Ihre Kontaktseite gestalten und welche Inhalte Sie auf der Kontaktseite zeigen können? Dann finden Sie hier 7 Wege wie Sie mehr Anfragen über Ihre Kontaktseite erhalten.

Geben Sie Ihren Calls-to-Action den Raum, um optisch zu wirken (Weißraum)

Stellen Sie sich vor, Sie sind auf Partnersuche. Und darum machen Sie sich beim Ausgehen so richtig schick. Sie schmeißen sich in Schale :).

Warum machen Sie das? Klar, Sie wollen positiv auffallen.

Angenommen Sie gehen zum Tanzen. (Oh ja, ich drücke soooo die Daumen, dass das bald wieder geht, auch wenn ich nicht auf Partnersuche bin ; ).)

Sie sind also auf der Tanzfläche und natürlich wollen Sie nicht, dass um Sie herum noch mindestens 10 andere ebenso schicke Menschen sind.

Sie brauchen Platz! Platz, um Ihrem Wunschkandidaten ins Auge zu fallen.

Und genauso ist es auch, wenn Sie Calls-to-Action gestalten.

Geben Sie ihnen Raum.

Sogenannten Weißraum.

Oben und unten und auch zu den Seiten hat der Button Luft zum Atmen. Andere Elemente, wie zum Beispiel Bilder oder Text, halten Abstand.

Weißraum muss nicht zwingend weiß sein. Doch ein kräftig gefärbter Button auf hellem Hintergrund bekommt natürlich am ehesten Aufmerksamkeit.

Werfen Sie einen Blick auf die mobile Ansicht Ihrer Webseite, wenn Sie Calls-to-Action gestalten

Das ist ein Punkt, den viele weglassen.

Darauf können Sie achten, wenn Sie sich Ihren Button an Smartphone und Co. anschauen:

  • Ist er groß genug?
    Es ist gut, wenn Buttons auch mit großen Fingern schnell und einfach angetippt werden können.
  • Hat er genug Abstand zu anderen Elementen nach oben und unten? (Auch wieder das Thema mit den großen Fingern.)
  • Passt die Beschriftung, oder ragt der Button vielleicht rechts aus dem Bildschirmrand und ein Teil des Textes ist nicht lesbar?

Hat der Button optisch die gleichen Eigenschaften, wie am großen Desktop-Bildschirm? (Farbe, etc.)

Beispiele zum Anschauen gefällig?
Hier habe ich Ihnen ein paar Link-Quellen für coole Call-to-Action Designbeispiele zusammengestellt

Auf der Seite von Designmodo gibt es einige – teils aufwändiger gestaltete – Calls-to-Action zum Anschauen:

https://designmodo.com/call-to-action-buttons/

Auf der Seite von Hubspot sehen Sie Beispiele, für eher einfach gestaltete Buttons, die dennoch gut ins Auge fallen. Die Beispiele bestehen hauptsächlich aus Button-Fläche und Text.

Je nachdem, wie Ihre Webseite gestaltet ist, wirken komplex gestaltete Calls-to-Action eher unruhig. Da sind solche Buttons dann das Richtige:

https://blog.hubspot.de/marketing/beispiele-effektiver-ctas

Haben Sie schon den Check-up auf Ihrer Webseite gemacht? Heben sich Ihre Calls-to-Action optisch gut ab?

Was gibt es noch, das Sie tun können?

Wissen Sie nicht so recht, woran es liegt, dass Ihre Webseite keine Kunden gewinnt? Dann finden Sie hier 8 Bedingungen, die Ihre Webseite erfüllen muss, damit sie auf Ihre Kunden anziehend wirkt.

Sie möchten erfahren, wie Sie mit 3 Kniffen aus der Trickkiste einer Webdesignerin Besucher in Interessenten und Kunden verwandeln? Dann schauen Sie sich mein kostenfreies Crashkurs-Video an: „30 % mehr Webseiten-Besucher in 10 Minuten.“ Kleiner Spoiler: Es geht um einfache Tricks, bei der Textformatierung.

Ich gebe zu, das waren eine Menge Tipps in diesem Artikel. Wünschen Sie sich einen frischen Blick vom Profi?
In meiner kostenfreien Brainstorming-Session erfahren Sie mindestens 3 Punkte, die Ihnen helfen, das Potenzial für Anfragen auf Ihrer Webseite zu steigern. Schreiben Sie mir eine Nachricht.

5 Design-Regeln, die Ihre Webseite vertrauenswürdig machen

5 Design-Regeln, die Ihre Webseite vertrauenswürdig machen

Wie können Sie dem Besucher Ihrer Webseite zeigen, dass er sich auf Sie verlassen und Ihnen vertrauen kann?

Vielleicht hat er schon schlechte Erfahrungen mit einem Ihrer Mitbewerber gemacht und hat Angst, sich wieder für den falschen zu entscheiden.

Je nach Vorgeschichte eines skeptischen Interessenten ist es oft gar nicht so einfach für Sie, ihn für sich einzunehmen.

Wie können Sie Interessenten deutlich machen, dass Sie eben anders sind, als Ihre Mitbewerber?

Hier sind 5 Design-Regeln, auf die Sie bei Ihrem Webdesign achten können, damit Kunden sich bei Ihnen vom ersten Moment an sicher fühlen und Ihre Webseite als vertrauenswürdig ansehen.

5 Design-Regeln, die Ihre Webseite vertrauenswürdig machen

#Regel 1
Nutzen Sie Farben, um das Band zu Ihrem Webseitenbesucher zu stärken

Es gibt zwei Funktionen, die Sie sich auf Ihrer Webseite zunutze machen können:

1. Farben gehören zu den Hebeln, die Ihrem Besucher zeigen, ob Sie zueinander passen

Hebel deshalb, weil Sie sie ganz bewusst einsetzen.

Nehmen wir hier ein Business Coach als Beispiel. Er wünscht sich Kunden, die seine direkte Art zu schätzen wissen. Kunden, die auch mal auf unbequeme Dinge hingewiesen werden möchten, damit Sie über ihren Schatten springen können.

Welche Farben „erwarten“ diese Kunden auf der Webseite des Coaches? Hellblau? Rosa? Pastelliges? Eher nicht. Bei diesem Coach sind die Farben kräftig und kontrastreich, wie das Ergebnis, dass Kunden mit ihm gemeinsam erreichen möchten.

Beobachten Sie einmal sich selbst, wenn Sie Webseiten verschiedener Branchen besuchen. Welche Farben erwarten Sie instinktiv? Und welche Farben sorgen eher dafür, dass Sie die Webseite wiede verlassen?

2. Sie setzen Farben ein, um Zielkunden zu zeigen, was Sie auf Ihrer Webseite TUN können

Wenn Sie möchten, dass Ihr Webseitenbesucher bestimmte Textabschnitte auf Ihrer Webseite ohne Ablenkung liest, verwenden Sie schlichte Farben (schwarze oder dunkel gefärbte Schrift, helle Hintergrundflächen mit viel Kontrast zur Schrift).

Möchten Sie, dass der Besucher aktiv wird und zum Beispiel einen Link klickt, verwenden Sie Farben die sich klar vom reinen „Leseinhalt“ unterscheiden.

#Regel 2
Lenken Sie Ihre Besucher bewusst, um Ihre Webseite vertrauenswürdig zu machen

Kennen Sie das Gefühl, dass manche Anbieter auf Ihrer Webseite vorauszusetzen scheinen, dass Sie als Besucher „sich schon irgendwie zurechtfinden werden“?

Auf solchen Seiten lesen Sie dann nur Floskeln und während Sie sich durch die Webseite klicken fragen Sie sich alle paar Sekunden,

  • Was für eine Art Mensch steckt eigentlich hinter dieser Seite?
  • Wo finde ich Info X oder Angebot Y, nach denen ich suche?

Viel wahrscheinlicher als das Sie sich diese Fragen stellen ist aber, dass Sie bis dahin gar nicht kommen. Denn Sie haben diese Webseite wahrscheinlich schon längst verlassen.

So sorgen Sie mithilfe Ihres Webdesigns dafür, dass Ihre Webseite Antworten gibt, statt Fragen aufzuwerfen

Gestalten Sie den Aufbau Ihrer Webseite so, dass Sie Ihren Webseitenbesucher von Punkt a zu Punkt b zu Punkt c führen. Nehmen Sie ihn an die Hand.

Je einfacher und übersichtlicher Sie Ihre Seite strukturieren, desto professioneller wirken Sie.

Hier gehen Ihre Texte und das Design natürlich Hand in Hand.

Diese Punkte helfen Ihnen bei der Strukturierung Ihrer Webseite:

Die Navigationsleiste

  • hat eine gut lesbare Schriftgröße und Schriftfarbe
  • ist schmal nimmt nicht zu viel Raum ein (lässt Raum für wichtige Inhalte, die darunter stehen)
  • ist klar und ohne Fachwörter formuliert („was erwartet mich, wenn ich hier klicke?“)
  • gängige Bezeichnungen wie Start, Über mich, Leistungen und Kontakt sind Webseitenbesucher gewohnt. Kreative Wortschöpfungen sind hier fehl am Platz ;).

Der Einstieg in Ihre Inhalte

Sprechen Sie oben auf der Seite das Problem/Anliegen Ihres Besuchers an und heben Sie es optisch hervor. Das ist ein essenzieller Punkt, damit Ihre Webseite vertrauenswürdig ist. Viele Ihrer Mitbewerber werden diesen Punkt nämlich außer Acht lassen und nur von sich selbst sprechen.

Formatieren Sie Überschriften und Text mit einer eindeutigen, optischen Hierarchie.

Damit zeigen Sie nicht nur potenziellen Kunden Ihre Wertschätzung, sondern Sie erleichtern auch Suchmaschinen das Auslesen Ihrer Seite – und ziehen damit weitere Besucher an.

Nutzen Sie Bilder ergänzend zum Text, aber sorgen Sie dafür, dass Sie dem Text nicht die Show stehlen. Ich weiß, wir leben in „schnellen, visuellen Zeiten“ und „Bilder sagen mehr als 1000 Worte“. Aber gerade darum ist es wichtig, dass Sie es Ihrem Besucher leicht machen, zu lesen, damit er Ihr Angebot versteht.

Wenn es um die Wurst geht: Ihr Angebot

Wie läuft eine Zusammenarbeit mit Ihnen ab? Was ist inklusive? Zeigen und beschreiben Sie einzelne Schritte.

Diese Schritte lassen sich optisch wunderbar gliedern. Sei es mit Aufzählungen und Nummerierungen oder mit visuell voneinander abgegrenzten Abschnitten.

Vielleicht bieten sich auch Bilder oder Symbole an, um zu verdeutlichen, um was es bei den einzelnen Schritten Ihrer Zusammenarbeit mit Kunden geht.

Ziel ist, dass Sie Ihren Besucher leiten und nicht darauf hoffen, dass er sich seinen Weg suchen wird. Denn das wird er nicht tun.

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Die 8 wichtigsten Punkte, warum Ihre Website verhindert, dass Ihr Business erfolgreich ist.

#Regel 3
Kundenstimmen können helfen, Ihre Webseite vertrauenswürdig zu machen – oder das Vertrauen schmälern

Wie ist es möglich, dass Kundenstimmen das Vertrauen schmälern, dass Sie sich mit Ihrer Webseite so mühsam aufbauen?

Grund ist die Art und Weise, wie die Kundenstimmen geschrieben sind. Stimmen wie „alles super, gerne wieder“ habe wenig bis keine Aussagekraft und erwecken den Eindruck, als könnten es gefälschte oder gekaufte Rückmeldungen sein. Sie erreichen damit also eher Zweifel an der Qualität Ihrer Leistung, als dass Ihre Webseite vertrauenswürdig wirkt.

Achten Sie bei Kundenstimmen darauf, dass diese Auskunft darüber geben, wie die Zusammenarbeit lief und wie das Ergebnis aussieht.

Während ich Webseiten für meine Kunden gestalte, bekommen sie von mir im Rahmen meines Webdesignpakets ein Bonus-PDF, in dem ich konkrete Tipps gebe, was dabei hilft, authentisches Feedback von Kunden zu bekommen.

Und wenn Sie aussagekräftige Stimmen vorliegen haben, bringen Sie sie auf Ihrer Webseite optisch richtig zur Geltung.

So setzen Sie Design ein, damit Ihre Besucher die Rückmeldungen Ihrer Kunden in Ruhe lesen können:

  • Wenn Sie einen sogenannten Slider verwenden (mehrere Kundenstimmen, die nacheinander „durchs Blickfeld rutschen“), stellen Sie die Geschwindigkeit entsprechend ein. Orientieren Sie sich dabei an der längsten Kundenstimme. So lange wie Sie brauchen, um diese langsam durchzulesen, so lange muss sie im Bild bleiben.
  • Achten Sie auf eine gut lesbare Schriftgröße. Besser die Kundenstimme nimmt mehr Raum ein und ist dabei entspannt lesbar, als dass Sie ihr (um Platz zu sparen) die Wirkung nehmen.
  • Trennen Sie die Kundenstimme optisch vom Rest des Webseitentextes ab. Machen Sie sie zum Beispiel durch das Foto des Kunden deutlich. Eine weitere Möglichkeit sind dünne Rahmen oder farbige Hinterlegung.

Kundenstimmens sind gerade für Dienstleister, Berater und Coaches ein wichtiger sozialer Beweis („social proof“), an dem sich potenzielle Kunden orientieren. Schenken Sie ihnen gesonderte Aufmerksamkeit beim Webdesign.

#Regel 4
„Wer steckt hinter dieser Webseite?“ – bauen Sie Sympathie auf und zeigen Sie sich

Fotos von Ihnen machen Ihre Webseite vertrauenswürdig und bauen Nähe zu Ihrem Besucher auf

Auf der Startseite und der Über-mich-Seite knüpfen Sie mit einem professionell fotografierten Porträtfoto das erste Band zu der Person auf der anderen Seite des Bildschirms. Das macht Sie nahbar. Ihr Gegenüber sieht: Da steckt ein ganz normaler Mensch dahinter.

Das klingt vielleicht erstmal komisch. Denn was, wenn nicht ein normaler Mensch, sollte schon hinter einer Webseite stecken ;). Aber ich betone das hier ganz bewusst, denn es passiert durchaus nicht selten, dass ein potenzieller Kunde beim Besuch Ihrer Webseite erstmal noch etwas scheu oder gar skeptisch ist. Wenn er aber sieht, dass ihm ein sympathischer Mensch „wie du und ich“ entgegenblickt, und kein Fotomodell von einem Foto einer Bildagentur (Stockphoto), macht das etwas mit ihm. Die Hürde Kontakt aufzunehmen wird sofort kleiner.

Wenn Sie ein Team haben, zeigen Sie auch das. Vor allem dann, wenn Ihre Mitarbeiter direkt mit Ihren Kunden zusammenarbeiten oder Ansprechpartner am Telefon sind. Und wenn Sie sich jetzt fragen: „Schaut sich das überhaupt jemand an?“

Ja, durchaus.

Erst kürzlich erzählte mir eine Kundin, die eine Praxis für Ergotherapie leitet, dass Patienten eine neue Mitarbeiterin fragten: „Wer sind Sie denn? Ich habe Sie auf der Homepage gar nicht gesehen.“ Und raten Sie mal, was wir daraufhin sofort getan haben. ;) Teamfotos und Vorstellungstexte wurden postwendend aktualisiert :).

#Regel 5
Bieten Sie potenziellen Kunden verschiedene Wege an, ganz einfach in Kontakt zu treten und zu bleiben

Je nachdem wo Ihre Interessenten gerade stehen, können Sie sie abholen. Ihr Ziel ist, dass das Vertrauen zu Ihnen wächst und der Kontakt – der gerade frisch entsteht – nicht abbricht.

Besucher, die auf Ihre Webseite kommen sind entweder „kalte Kontakte“, „angewärmte“, oder „heiße Kontakte“. Und es macht Ihre Webseite vertrauenswürdig (und damit Sie selbst), wenn jeder dieser Kontakte etwas bei Ihnen findet, dass ihn der Lösung seines Problems weiterbringt.

Kalte Kontakte

Kalte Kontakte haben zwar grundsätzlich Interesse an Ihrem Angebot, doch sie können Sie noch nicht einschätzen und wissen noch nichts über Ihre Expertise. Holen Sie sie ab, indem Sie gleichzeitig Ihre Expertise zeigen und Ihrem Interessenten erste Möglichkeiten aufzeigen, der Lösung seines Problems näherzukommen. Dazu eignet sich zum Beispiel ein kostenfreies Angebot wie ein Whitepaper, eine Checkliste oder (zum Beispiel bei Coaches) eine kurze Anleitung, damit Ihr Besucher selbst einen ersten kleinen Schritt Richtung Lösung gehen kann.

Platzieren Sie dieses kostenfreie Angebot weit oben auf Ihrer Startseite. Kalte Kontakte sind in der Regel die, die es „am eiligsten“ haben und schnell wiesen möchten, ob sie bei Ihnen richtig sind. Darum rücken Sie das, was sie weiterbringt sofort ins Blickfeld.

Angewärmte Kontakte

Diese Interessenten folgen Ihnen wahrscheinlich schon eine Weile. Vielleicht haben sie schon Ihren Newsletter abonniert, folgen Ihnen in Social Media, oder lesen regelmäßig Artikel von Ihnen. Solche Kontakte möchten sich jetzt näher mit Ihnen und Ihrem Angebot beschäftigen, doch sie sind noch nicht bereit zu kaufen.

Allerdings ist es wahrscheinlich, dass diese Personen schon etwas mehr Zeit mitbringen. Sie scrollen auf Ihrer Startseite weiter hinunter und steigen tiefer in Ihre Webseite ein. Da bietet es sich an, unterhalb des kostenfreien Angebots für kalte Kontakte, auf Inhalte hinzuweisen, die Ihr Profiwissen noch näher verdeutlichen.

Dazu eigenen sich zum einen Fallstudien, Videos (Videoserien) oder kurze Online-Seminare.

Zum anderen gehören dazu auf Ihrer Startseite auch klare Hinweise auf Ihre Über-mich-Seite, auf Referenzen und Arbeitsproben beziehungsweise Kundenfeedbacks. Diese Hinweise werden Teaser genannt. Das sind kurze Textabschnitte, die das Interesse und die Neugierde Ihres Lesers wecken und zu den entsprechenden Seiten auf Ihrer Webseite verlinken.

Heiße Kontakte

Zielkunden die genau jetzt konkrete Unterstützung suchen und sich aktiv nach Hilfe umsehen, sind heiße Kontakte. Diese Personen haben sich entweder schon über längere Zeit mit Ihnen und Ihrem Angebot beschäftigt, kommen über Empfehlung oder über aktive Recherche auf Ihre Webseite.

Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes „heiß aufs Loslegen“ und wollen persönlich Kontakt zu Ihnen aufnehmen.

Jetzt ist es wichtig, dass Sie Ihnen verschiedene Möglichkeiten bieten, das auch zu tun J.

Ein Link in Ihrer Webseitennavigation zur Kontaktseite (mit Kontaktformular).

Kontaktmöglichkeiten wie Telefonnummer und E-Mail, die auf jeder Seite im Fußbereich sichtbar sind.

Wählen Sie die Variante oder eine Kombination aus Varianten, die am besten zu der Art passt, wie und worüber Sie mit Interessenten in Verbindung treten möchten.

Wichtig ist, dass diese Kontaktmöglichkeiten drei Dinge erfüllen:

  • Sie sind gut sichtbar (zum Beispiel sofort beim Betreten der Webseite),
  • bei einem erneuten Webseitenbesuch gut wiederzufinden
  • und sie sind funktionstüchtig und leiten Ihren Besucher an die richtige Stelle weiter. Das ist ein kleiner aber entscheidender Punkt. Telefonnummern können Sie zum Beispiel so verlinken, dass Interessenten Sie mit einem Klick direkt anrufen können (beim Surfen am Smartphone). Und verlinken Sie Hinweise wie „nehmen Sie Kontakt auf“ direkt mit der Kontaktseite.

Bekommen Sie über Ihre Kontaktseite keine Anfragen? Hier zeige ich Ihnen 7 Wege, wie Ihnen das gelingt.

Fazit: Am besten gelingt es Ihnen, Ihre Webseite vertrauenswürdig zu machen, wenn Sie bei jedem einzelnen Bestandteil das eine Ziel verfolgen:

Ihr Besucher soll sich so gut aufgehoben, informiert und sicher wie möglich bei Ihnen fühlen.

Das erreichen Sie, indem Sie ihn leiten, Nähe aufbauen, Antworten geben und ihm verschiedene Wege zeigen, wie er Sie und Ihr Angebot näher kennenlernen kann.

Was Sie als Nächstes tun können

Haben Sie das Gefühl, aus Ihrer Webseite und Ihrem Design herausgewachsen zu sein? Sie möchten Ihr Unternehmen professionell nach außen präsentieren, aber merken, dass Ihr Design nicht mehr Ihren Status quo widerspiegelt? Lesen Sie hier 6 Punkte, wie gutes Design Ihre Positionierung als Solo- oder kleines Unternehmen unterstützt.

Sie haben das Gefühl, dass Ihre Webseite viele Potenziale noch nicht ausschöpft, um vertrauenswürdig auf Ihre Zielkunden zu wirken? Sie wissen nicht, an welcher Stelle Sie ansetzen sollen und können einen professionellen Blick von außen gebrauchen?

Dann lassen Sie uns sprechen. Ich lade Sie zu einer kostenfreien Brainstorming-Session ein. Schreiben Sie mir und ich zeige Ihnen mindestens drei konkrete Wege, wie Sie mehr Nähe zu Ihren Webseitenbesuchern aufbauen können.

 

Fühlt sich Ihre Webseite unprofessionell und wie ein Flickenteppich an? So gestalten Sie sie einheitlich.

Ihre Webseite wirkt unprofessionell? Wie Sie aus einem Flickenteppich ein einheitliches Erscheinungsbild machen.

Haben Sie als Gründer damals begonnen, Ihre Webseite selbst zu bauen?

Und haben Sie dabei vieles aus dem Bauch heraus entschieden, weil es so viele Vorlagen und Möglichkeiten gab, Ihre Webseite zu gestalten?

Dann geht es Ihnen wie vielen Selbstständigen.
Und bestimmt kennen Sie die Versuchung, sich dabei zu verzetteln.

Es kostet viel Zeit, bei jeder neuen Seite wieder rumzufrickeln und zu probieren: „Welche Farben nehme ich, welche Schriften? Und wie habe ich das zuletzt auf den anderen Seiten gemacht?“

Wenn Sie neue Dinge im Design ausprobiert haben und ein visuelles Sammelsurium entstanden ist, ist es allzu leicht, den Überblick zu verlieren.

Wie wäre es, wenn Sie bei der nächsten Seite, die Sie für Ihre Webseite gestalten, genau wissen, wie sie sie gestalten können?

Wenn Sie feste Designrichtwerte hätten?

In diesem Artikel zeige ich Ihnen, wie Sie vorgehen können.

Fühlt sich Ihre Webseite unprofessionell und wie ein Flickenteppich an? So gestalten Sie sie einheitlich.

Fühlt sich Ihre Webseite unprofessionell an? Wie ein Flickenteppich?

Sie sind schon eine Weile im Business und irgendwie ist Ihnen auf Ihrer Webseite mittlerweile alles zu „zusammengestückelt“.

Das sind einfach nicht mehr Sie.

Das zeigt nicht mehr, wie Ihr Business heute ist.

Wenn Sie sich die Webseiten anderer anschauen, wirkt alles so sauber und strukturiert.

Das Ergebnis: Sie sind unzufrieden und haben nicht mehr das Gefühl, mit Ihrer Webseite professionell auf Ihre Zielkunden zu wirken.

Was können Sie tun, damit sich das ändert?

Was jetzt kommt, fühlt sich wahrscheinlich erstmal an wie „back to the roots“ … alles auf Anfang.

Im ersten Moment ist das ein bisschen frustrierend.

Aber da kommen Sie nicht drum herum, wenn Sie ein Design für Ihre Webseite wollen, das rundum einheitlich wirkt und Wiedererkennung bei Ihren potenziellen Kunden erzeugt.

Die gute Nachricht ist: Haben Sie diese Basis erst einmal gelegt, wird alles darauf Folgende viel einfacher und Sie sparen massig Zeit, weil diese ganzen kleinen „frickeligen Entscheidungen“ wegfallen.

Damit Ihre Webseite nicht mehr unprofessionell wirkt: Legen Sie eine solide Getaltungsbasis fest

Wichtig ist, dass Sie sich nicht beirren lassen und feste optische Richtwerte für Ihr Design definieren.

Dazu gehören:

  • Ein einheitlicher Stil von Formen
    Was passt am besten zu Ihnen, Ihrem Business und Ihren Zielkunden? Geradlinig mit klaren Kanten? Eher rund und weich? Lebendigere, natürliche Formen? Oder geometrische?
  • Festgelegte Farben
    Treffen Sie eine klar begrenzte Auswahl mit welchem Farbspektrum Sie sich zeigen möchten – und behalten Sie dieses bei.
  • Ein bis maximal drei Schriften
    Für Überschriften und den normalen Text bietet es sich an, dass Sie unterschiedliche Schriften verwenden. Überschriften müssen ins Auge fallen, sich abheben und gleichzeitig gut lesbar sein. Reinen Lesetext können die Besucher Ihrer Webseite am besten erfassen, wenn er eher schlicht aussieht – wobei schlicht nicht „winzig“ bedeutet.
  • Eine einheitliche Bildsprache
    Bilder transportieren Ihre Persönlichkeit.
    Verwenden Sie auf Ihrer Webseite beispielsweise Fotos von Ihnen und Ihrem Arbeitsumfeld, die immer einem ähnlichen Stil folgen, lässt das Ihr Erscheinungsbild konsistenter wirken. Eine weitere Möglichkeit, eine einheitliche Bildwelt zu erzeugen, sind Grafiken, die in einheitlichen Farben gestaltet sind, wie im folgenden Beispiel bei meiner Kundin Silke (Ergotherapie Praxis in Witten).

einheitliche Bildsprache – grafiken in den praxisfarben

Sie merken: die Basis für ein gutes Webdesign ist nicht im Handumdrehen gelegt.

Es bedarf wohlüberlegter Vorarbeit.

Doch wie gehen Sie da jetzt am besten ran?

Ihre unprofessionelle Webseite … ist bald Geschichte. Erste Schritte:

Sie müssen nicht bei null beginnen

Gehen Sie durch Ihre bestehende Webseite durch und notieren Sie Punkte, die Sie bei der Gestaltung in Zukunft beibehalten möchten.

Haben Sie bereits ein Logo, mit dem Sie sich wohlfühlen? Häufig bietet das Logo erste Anregungen für Farben und Formen, die sich im Webdesign aufgreifen lassen.

Gibt es auf der Webseite bestimmte Abschnitte im Design, die Ihnen optisch gefallen und Sie und Ihr Business gut widerspiegeln?

Ist dies der Fall, beginnen Sie nicht ganz von vorn, sondern Sie nutzen bestehendes, um es zu überarbeiten und zu optimieren.

Sie haben noch keine Webseite oder Sie können keine Punkte in Ihrem Design finden, die sie in Zukunft weiterverwerten möchten?

Dann schauen Sie sich die Webseiten anderer an.

Diese Webseiten müssen nicht unbedingt aus Ihrer Branche sein. Vielleicht gibt es Branchen, bei denen sie einen ähnlichen Typ Mensch vermuten, wie Sie es sind?

Notieren Sie dort die gestalterischen Punkte, die Ihnen gefallen. Farben, Formen, Anordnungen, …

Gehen Sie die Planung für Ihr Webdesign Schritt für Schritt an

Hier finden Sie Anregungen und Hilfestellungen für gutes Webdesign:

freebie cover

Die 8 wichtigsten Punkte, warum Ihre Website verhindert, dass Ihr Business erfolgreich ist.

Der nächste Schritt: Entscheidungen treffen

Ich gebe zu, dieser Schritt ist gar nicht so leicht.

Ich rate Ihnen: Legen Sie sich auf eine einheitliche Optik für Ihre Webseite fest.

Denn sind Farbe, Schriften und ein einheitlicher Stil für Formen und Bilder einmal festgezurrt, hilft Ihnen das wie eine Checkliste.

Sie haben einen Leitfaden, an dem Sie sich mit jeder neuen Seite auf Ihrer Webseite orientieren können. So ein Leitfaden wird auch Gestaltungsrichtlinien oder Styleguide genannt.

Nehme Sie sich jetzt Ihre Webseite vor und gehen Sie sie Seite für Seite durch.

Bei jeder Seite nehmen Sie Ihren Leitfaden dazu und passen Farben, Schriften, Bilder … an.

So vereinheitlichen Sie nach und nach immer weiter die Optik Ihrer Webseite, bis alles aus einem Guss ist.

Den Berg gemeinsam bezwingen

Schwirrt Ihnen jetzt ein bisschen der Kopf von all diesen Entscheidungen, die Sie treffen müssen?

Das verstehe ich gut.

Was wir nicht jeden Tag tun geht uns nicht leicht von der Hand.

Ich helfe Ihnen gerne beim Entwirren. Schreiben Sie mir eine Nachricht und wir machen zusammen eine Bestandsaufnahme auf Ihrer Webseite.

Zusammen finden wir heraus, ob Sie vorhandene Designelemente wieder aufgreifen und optimieren können und wie Ihr Weg zu einem einheitlichen Erscheinungsbild auf der Webseite aussehen kann. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Sie sicher wissen, wie Ihre nächsten Schritte aussehen.

Vereinbaren Sie eine kostenfreie Brainstorming-Session.