Die neuen Website-Texte: schreiben oder schreiben lassen? Gastartikel von Maria Horschig

Die neuen Texte für Ihre Website: selbst schreiben oder schreiben lassen?

Sie haben sich entschieden: Sie lassen das Design Ihrer Website professionell überarbeiten, damit sie Sie und Ihr Business kompetent widerspiegelt. Mit dem neuen Design steht auch die nächste Aufgabe ins Haus: Ihre neuen Texte. Und damit auch die nächste Frage: „Schreibe ich die Texte selbst oder engagiere ich jemanden?“

In diesem Gastartikel beleuchtet Website-Texte-Coach Maria Horschig die verschiedenen Möglichkeiten und deren Vor- und Nachteile.

Die neuen Website-Texte: schreiben oder schreiben lassen? Gastartikel von Maria Horschig

Ihre neuen Texte sollen genau das leisten, was auch das neue Design tun wird: die Qualität Ihrer Leistungen deutlich machen.

Potenzielle Kunden sollen nicht nur verstehen, was Sie tun – sie sollen auch den Nutzen bzw. Mehrwert Ihrer Angebote für sich erkennen.

Zudem sollen die Texte zwei Sachen widerspiegeln: Ihre Kompetenz. Und was Sie von Ihren Mitbewerbern abhebt.

Ein Vertrauensvorschuss, der sich bezahlt macht

Sicher kennen Sie diesen Moment, wenn Sie selbst auf der Suche nach einem Anbieter sind: Kommen Sie auf eine Website, die auf den ersten Blick klar strukturiert wirkt und Sie direkt „abholt“, nehmen Sie diesen Anbieter sofort als professionell wahr.

Ihr direkter Gedanke: „Oh ja, hier weiß jemand, was er tut.“

Ihre Reaktion: Bewusst oder unbewusst bekommt diese Person einen Vertrauensvorschuss. Denn hier wirkt alles stimmig.

Und dieser Vertrauensvorschuss bewirkt etwas: Sie sind bereit, bei diesem Anbieter zu investieren.

Doch nicht nur das: Sie sind auch bereit, einen höheren Preis zu zahlen. Denn im Hinterkopf verknüpfen Sie den professionellen Auftritt mit seiner Kompetenz.

Souverän sich und das eigene Angebot präsentieren

Zurück zu Ihrer Website: Ja – das wollen Sie auch.

Nicht mehr vor potenziellen Kunden „schaulaufen müssen“. Sondern sich souverän präsentieren und die richtigen Kunden leichter anziehen.

So dass potenzielle Kunden Ihnen schreiben mit den Worten: „Ich hatte das Gefühl, Sie könnten passen.“

Doch wahrscheinlich kommen Ihnen dabei folgende Fragen:

Wie verkaufen meine Texte, ohne verkäuferisch zu klingen oder zu manipulieren?

Wie wird meine Persönlichkeit sichtbar, damit potenzielle Kunden ein Gefühl dafür bekommen, ob es passen könnte? Und wie schaffe ich den Spagat zwischen „seriös“ und „nicht zu steif“?

Fragen über Fragen.

Seien Sie beruhigt – viele Selbstständige zerbrechen sich ebenfalls den Kopf über genau diese Punkte. Egal, ob sie ihre Texte selbst schreiben oder sie schreiben lassen.

Lassen Sie uns nun also anschauen, welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Varianten mit sich bringen.

Variante 1: Die Texte für Ihre Website selbst schreiben

Diese Variante ist die naheliegendste. Und sie kommt insbesondere dann infrage, wenn Sie ohnehin viel schreiben und Ihnen das Schreiben liegt.

Vorteile

  1. Während des Schreibens haben Sie die Möglichkeit, sich und Ihr Angebot zu reflektieren und sich so weiterzuentwickeln.
  2. Texte sind etwas sehr Persönliches. Sie behalten das Zepter über Ihre Texte in der Hand und können sicher sein, dass die Texte Ihre Persönlichkeit widerspiegeln. Nichts wäre schlimmer, als Geld zu investieren und sich dann mit den Texten nicht wohlzufühlen.
  3. Sie können in Ihrem Tempo schreiben und sich Stück für Stück vorarbeiten.
  4. Selbst schreiben ist auf den ersten Blick die günstigste Variante, denn Sie müssen keine weitere Investition einplanen.

Nachteile

  1. Selbst wenn ihnen das Schreiben liegt, türmen sich bei vielen Selbstständigen die Fragen: „Wo fange ich an?“, „Was wollen meine potenziellen Kunden wissen?“. Viele stellen schnell fest: Eine Website schreiben ist eine ganz andere Art des Schreibens. Somit kann es passieren, dass die Texte eine Dauerbaustelle werden – und sich die Fertigstellung der Website auf unbestimmte Zeit verzögert.
  2. Insbesondere bei mehr als einem Angebot fühlen sich viele blockiert, weil sie sich sorgen, dass Kunden nicht verstehen, was sie anbieten. Ihnen fehlt das „Dach“ für ihre Angebote, mit dem es nach außen rund (und nicht wie ein Bauchladen) wirkt.
  3. Vielen fällt es schwer, den richtigen Stil beim Schreiben zu finden. Also die richtige Mischung aus persönlich und seriös. Oft empfinden sie ihre veröffentlichten Texte als zu „hochtrabend“ und fühlen sich damit nicht wohl, weil sie ihre Persönlichkeit nicht widerspiegeln.
  4. Viele Solo-Unternehmer sind nie ganz sicher, ob ihre veröffentlichten Texte sie und ihr Angebot treffend widerspiegeln. Insbesondere dann, wenn Anfragen ausbleiben – und erst recht, wenn sie ergebnislos Suchmaschinen-Anzeigen schalten. Diese Zweifel verunsichern manche Selbstständige so sehr, dass die Zweifel mitunter zu Selbstzweifeln werden.

Variante 2: Schreiben lassen

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, die eigenen Website-Texte schreiben zu lassen: Textagenturen, SEO-Agenturen, Fachjournalisten und natürlich Texter. Doch selbst unter Textern gibt es riesige Unterschiede.

Es ist daher schwierig, Vor- und Nachteile pauschal zusammenzufassen. Darum bediene ich mich an dieser Stelle dem, was meine Kunden mir im Gespräch immer wieder erzählen.

Vorteile

  1. Durch einen Profi an Ihrer Seite sehen Sie auch, was Sie aktuell noch nicht sehen: Um Besucher in Kunden zu verwandeln, reicht es nicht, gut texten zu können. Es bedarf vieler Elemente, die auf dem ersten Blick nicht sichtbar sind.
  2. Im Idealfall haben Sie jemanden an der Seite, der mit Ihnen all das klärt, was für Sie aktuell noch unklar ist: Wofür stehe ich? Wie finde ich das „Dach“ für meine verschiedenen Angebote? Was ist der Nutzen meiner Angebote?
  3. Vielen hilft es, bei ihren Website-Texten „an die Hand“ genommen zu werden. Ein klar strukturierter Prozess mit vorher definierten Schritten gibt vielen das sichere Gefühl, dass nichts vergessen wird.
  4. Die Website-Texte schreiben zu lassen kann sehr entlastend sein, denn Sie können sich auf Ihr Geschäft konzentrieren. Insbesondere wenn Sie von sich sagen, dass Ihnen das Schreiben nicht liegt.

Nachteile

  1. Es kann schwer sein, einen passenden Experten zu finden. In der Fülle an Anbietern fühlen sich viele erschlagen. Viele der Websites lesen sich gleich und als „Laie“ kann es schwierig sein zu verstehen, was überhaupt nötig ist.
  2. Ist Ihnen noch nicht ganz klar, wie das Ergebnis aussehen soll (was verständlich und normal ist), kann das nicht jeder Anbieter „auffangen“. Sie müssen also jemanden finden, der einen strukturierten Prozess hat, um zwei Dinge zu gewährleisten: Er muss sich in Sie und Ihr Business hineindenken können. Und er sollte mit Ihnen erarbeiten, was Sie „ins Schaufenster stellen wollen“.
  3. Insbesondere als Selbstständige ist es entscheidend, dass Ihre Persönlichkeit sichtbar wird auf der Website – denn genau das macht oft den entscheidenden Unterschied. Nicht jedem Anbieter gelingt es, Ihre Sprache „einzufangen“ und in den Texten wiederzugeben. Wenn es schlecht läuft, fühlen sich die Texte fremd an. Im schlimmsten Fall bekommen Sie Texte, die zugepflastert sind mit Phrasen.
  4. Auf den ersten Blick ist es teurer, Texte schreiben zu lassen. Hier sollten Sie abwägen, wie viel Ihnen die Zeitersparnis bringt, weil Sie in der Zwischenzeit Kundenprojekten nachgehen können.

Warum nicht den Mittelweg wählen?

Auf den ersten Blick stehen zwei Wege im Raum: schreiben oder schreiben lassen.

Doch es gibt zwei weitere Wege:

  • Arbeiten Sie mit einem Onlinekurs.
  • Lassen Sie sich beim Schreiben von einem Profi begleiten, z. B. durch ein Coaching.

Für viele Selbstständige erweisen sich diese Varianten als der goldene Mittelweg.

Onlinekurs durcharbeiten

  1. Was viele nicht wissen: Für Website-Texte, die verkaufen, brauchen Sie weder Schreibtalent noch Kreativität. Vielen hilft das Wissen, was nacheinander zu tun ist. Finden Sie einen Onlinekurs mit genau diesem „Schritt-für-Schritt-Leitfaden“ kann Ihnen das die nötige Klarheit bringen.
  2. Ein Onlinekurs ist das Pendant zu einem Text-Profi, der direkt neben Ihnen sitzt. Sie finden darin kondensiert genau das notwendige (Hintergrund-)Wissen.
  3. Im Idealfall enthält der Onlinekurs auch Inhalte, die Sie auch für spätere Textprojekte nutzen können, z. B. Lektionen, die sich auf das Schreiben von Texten fürs Web generell beziehen.
  4. Ein Onlinekurs mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung bringt Ihnen die Sicherheit, die Ihnen aktuell möglicherweise noch fehlt. (Aus meiner Erfahrung mit Solo-Unternehmern ist genau diese Sicherheit entscheidend, um die Texte fokussiert und motiviert zu schreiben.)

Coaching

  1. In einem geeigneten Coaching bekommen Sie nicht nur Unterstützung für das eigentliche Schreiben bzw. Feedback, sondern auch für den Prozess dafür: die Gedanken zu sortierten, das „Dach“ für die Angebote finden und den Nutzen für Kunden zu erarbeiten. Vielen Selbstständigen hilft es, wenn jemand mit ihnen diesen „Wust“ im Kopf sortiert.
  2. In einem Text-Coaching bekommen Sie im Idealfall auch Wissen und Tipps, die Ihnen langfristig helfen.
  3. Für viele Solo-Unternehmer gibt es einen entscheidenden Faktor, um ihre Texte selbstbewusst onlinezustellen: direktes Feedback von einem Profi mit der stetigen Rückversicherung, dass ihre Texte sie treffend widerspiegeln. In einem Coaching erhalten Sie genau das.
  4. Finanziell ist Coaching oft ein guter Mittelweg zwischen dem Schreibenlassen und dem Selberschreiben.

Das waren sie: die vier möglichen Wege, wie Ihre neuen Texte entstehen können.

Und jetzt?

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und fragen sich:

  • Worauf will ich aktuell meinen Fokus legen? Wo stehe ich mit meiner Selbstständigkeit? Will ich jetzt erst einmal einzelne Aspekte (wie das Design) angehen und suche den passenden Webdesigner? Oder will ich mich direkt bei allem professionell unterstützen lassen?
  • Was bin ich bereit, zu investieren?
  • Möchte ich mir mit einem Onlinekurs Wissen über Website-Texte aneignen, um beim Selbstschreiben zielgerichteter vorzugehen und schneller einen Haken an meine Texte zu machen? Hilft es mir, mit jemandem (z. B. in einem Coaching) meinen „Gedankenwust“ zu sortieren, um Schreibblockaden vorzubeugen?

Gezieltes Wissen können Sie sich auch in meiner kostenfreien „Office Hour“ holen.

Meine Office Hour, das sind regelmäßig 20 Minuten Mini-Coaching für die Mitglieder meiner „Online-Familie“ – die Leser meines Newsletters. Hier beleuchte ich kurz und knackig Themen wie „Wie schreibe ich eine Über-mich-Seite, die professionell und nicht zu privat wird?“ und „Wie bringe ich mein Alleinstellungsmerkmal rüber?“ Und das kostenfrei.

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Wer schreibt hier?

Profilfoto Maria Horschig

Hallo, ich bin Maria Horschig. Ich unterstütze Selbstständige, die mit ihrer Website zu wenig Kunden gewinnen. Ich zeige, wie ihre Texte verkaufen, ohne verkäuferisch zu klingen, ohne zu manipulieren und ganz ohne das typische Marketing-Blabla auskommen.

So dass Sie mit Ihren Website-Texten zuverlässig Besucher in Kunden verwandeln. Damit Sie potenziellen Kunden nicht „hinterherlaufen“ müssen – sondern souverän selbstständig sind.

Mehr über mich und meine Angebote erfahren

6 erprobte erste Schritte, um Ihre Website bekannt zu machen

6 erprobte erste Schritte, um Ihre Website bekannt zu machen

Planen Sie eine neue Website oder sind Sie gerade dabei, Ihre in die Jahre gekommene Seite zu überarbeiten?

Vielleicht stehen bereits erste Inhalte und Sie schauen sehnsüchtig dem Datum entgegen, wann Ihr neues „Baby“ endlich online geht.

Doch da ist noch eine Frage in Ihrem Kopf. Und Sie möchten Antworten darauf, bevor Ihre Seite offiziell sichtbar wird.

Denn es geht um das Allerwichtigste.

Wie geht es jetzt weiter, wenn die Seite online ist? Wie können Sie Ihre Website bekannt machen?

6 erprobte erste Schritte, um Ihre Website bekannt zu machen

Eine neue Website haben, schön und gut.

Aber was sind bewährte Wege, um Ihre Website für Ihre Kunden ins Rampenlicht zu rücken? Welche sind die Schritte, um sichtbar zu werden?

Sie ahnen es: Es gibt viele Möglichkeiten. Darum zeige ich Ihnen hier die sechs ersten.

Legen wir los :-).

1. Erzählen Sie jedem von Ihrer neuen Website, der nicht bei 3 auf den Bäumen ist :-)

Mit „jedem“ meine ich in erster Linie Ihre potenziellen und durchaus auch die bestehenden Kunden.

Wichtig ist, dass Sie von Ihrer neuen Website erzählen, aber vor allem ist es essenziell, wie Sie es tun.

Einfach nur ein „ich habe meine Website neu gestalten lassen“ oder „ich habe meine Website überarbeitet“ zeigt Kunden nicht, warum es sich lohnt, bei Ihnen vorbeizuschauen.

Sehen Sie das Ergebnis aus Sicht Ihrer Kunden.

Wie gehen Sie dabei am besten vor?

Kristallisieren Sie heraus, was genau Sie überarbeitet haben und was daran speziell Ihrem Kunden einen neuen Mehrwert bringt. Was ist es, das ihm nun viel besser nutzt als zuvor?

Hier drei Anregungen, wie Sie den Mehrwert zeigen können:

Hat ein Kunde mal spezielle Fragen gestellt, die Ihre alte Website nicht beantworten konnte und die neue jetzt kann? Erzählen Sie ihm davon. Senden Sie ihm den Link.

Haben Sie Ihre Angebote/Pakete angepasst? Wie haben Sie das getan? Was ist darin jetzt hilfreicher für den Kunden? Gibt es etwas, das Kunden schon häufiger angefragt haben und jetzt haben Sie es in Ihre Angebote explizit integriert?

Oder haben Sie einen oder mehrere Artikel geschrieben, die Lösungen für ein spezielles Anliegen oder Problem behandeln, die immer wieder bei Ihren Kunden auftauchen? Dann erzählen Sie Ihren Kunden davon und bieten Sie ihnen auch hier an, den Link zu senden.

Meine Erfahrung: ist erst einmal eine gewisse Anzahl von Artikeln vorhanden, die Fragen behandeln, die immer wieder gestellt werden, ist das eine geniale Basis um Zeit zu sparen. Kaum kommt die Frage wieder auf: Zack, haben Sie die Informationen parat und müssen nicht lange neu erklären.

Und das Praktische dabei ist: Sie können en passant Ihre Website bekannt machen, weil Sie die Inhalte ganz automatisch in den Arbeitsalltag und Ihre Kommunikation einbinden.

Sie spüren während eines Gesprächs mit einem Interessenten oder Kunden, dass ihm das Thema unter den Nägeln brennt und können Ihren Artikel von sich aus empfehlen.

Die Inspiration zu diesem Artikel hier kam übrigens ebenfalls von einer Kundin von mir. O-Ton: „Das ist ja eine Win-win-Situation. Sie haben einen Artikel, der auch andere Kunden interessiert und ich habe Anregungen, wie ich meine Website bekannt machen kann.“

2. Bringen Sie die Adresse Ihrer neuen Website in Ihre Social Media Profile

Jeder Social-Media-Kanal hat eigene Felder, wo Sie Ihre Webadresse notieren können. Wichtig ist hierbei: Schöpfen Sie als Erstes diese vorgegebenen Möglichkeiten voll aus.

Letztens habe ich ein interessantes Profil eines Solounternehmers in LinkedIn gefunden. Ich fand sein Thema spannend und wollte einen Blick auf seine Website werfen. Doch Fehlanzeige. Die Adresse der Website suchte ich vergeblich – und war enttäuscht.

Nicht jeder fängt dann an und googelt nach dem Namen. Wir Internetnutzer sind einfach ungeduldige Leute ;). Sie kennen das. Also machen Sie es Ihren potenziellen Kunden so leicht wie möglich.

Nutzen Sie – wenn es passt – auch Ihr Hintergrundbild im Social Media Profil, um die URL (Webadresse) nochmal zu zeigen. Auch, wenn man sie dort nicht anklicken kann. Vor allem kurze, knackige Adressen haben hier nochmal einen Aufmerksamkeitswert.

Manche Profile (zum Beispiel in LinkedIn) bieten die Möglichkeit für einen Beschreibungstext. Auch dort ist Ihre Webadresse sinnvoll einzutragen, auch wenn es nicht überall möglich ist, diese auch tatsächlich mit der Website zu verlinken. Da sein zählt!

Und last but not least: Verweisen Sie immer wieder in Postings auf konkrete Seiten Ihrer Website. Verlinken Sie auf Blogartikel, die Startseite, die Über-mich Seite und streuen Sie auch immer mal wieder Links zu Ihren Angeboten ein. (Hier nicht übertreiben. In Social Media geht es in erster Linie um Vertrauensaufbau.)

freebie cover

Die 8 wichtigsten Punkte, warum Ihre Website verhindert, dass Ihr Business erfolgreich ist.

3. Überlegen Sie ob Einträge in Online-Branchenbüchern für Sie sinnvoll sind

Branchenbücher sind heute nicht mehr so wirksam. Dennoch sind sie ein weiterer Weg, wie Interessenten auf Website gelangen können. Vielleicht gibt es für Ihre Branche auch spezielle Online-Portale, Verbände, … in denen sich ein Eintrag lohnt, um präsent zu sein.

Vorsicht! Hier ist es wichtig auf Kostenfallen zu achten. Ist ein Eintrag wirklich kostenfrei? Prüfen Sie das genau und fragen Sie im Zweifel nach.

Lohnen sich kostenpflichtige Einträge? In den meisten Fällen wahrscheinlich am ehesten dort, wo es um branchenspezifische Portale geht, in denen auch die Zielgruppe sucht. Kostenpflichtige Einträge in allgemeinen Branchenbüchern sind in der Regel keine so lohnende Investition, wenn Sie Ihre Website bekannt machen möchten.

4. Tragen Sie Ihre Website bei Google ein

In Bezug auf Google gibt es drei Hauptpunkte, die Ihnen helfen, Ihre Website bekannt zu machen: Ein Eintrag bei Google MyBusiness, einer bei Google Maps und die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Website.

Google MyBusiness und Google Maps

Bei Google MyBusiness haben Sie zum Beispiel die Möglichkeit, Bilder Ihrer Wirkungsstätte zu zeigen. Haben Sie ein Büro, ein Ladenlokal oder eine Praxis, können Sie Fotos Ihrer Innenräume und Außenansichten hochladen. So bekommen Interessenten einen ersten optischen Eindruck.

Weitere Informationen, die Sie potenziellen Kunden bei Google MyBusiness zur Verfügung stellen können sind: Alle Daten zu Ihrem Standort (Adresse, Kontaktdaten, Öffnungszeiten), eine Kurzbeschreibung und natürlich den Link zu Ihrer Website.

Besonders wenn Ihre Zielgruppe sich in Ihrer näheren Umgebung befindet, ist auch der Eintrag bei Google Maps wichtig. Denn bei der Suche nach lokalen Anbietern ist das oft das erste, was die meisten machen: der Griff zum Smartphone und die lokale Suche in Google.

Bestimmt tun Sie das auch, wenn Sie am Ort jemanden suchen, der Ihnen hilft ein bestimmtes Problem zu lösen. Anbieter ohne Eintrag bei Google MyBusiness und Google Maps sind bei so einer Suche unsichtbar.

Goolge MyBusiness Eintrag Nicole van Meegen

Mein Google MyBusiness Eintrag ist rechts in den Google Ergebnissen sichtbar, wenn man nach mir sucht.

 

5. Ihre Website bekannt machen mit Suchmaschinenoptimierung

Ich gebe zu, Suchmaschinenoptimierung (SEO für engl. Search Engine Optimization) ist ein weites Feld. Ein guter erster Schritt ist es jedoch, jeder Seite auf Ihrer Website einen eigenen kurzen Seitentitel zu geben. Er wird in den Google Suchergebnissen als blaue Überschrift angezeigt.

Zusätzlich ist eine kurze Seitenbeschreibung hilfreich für denjenigen, der Sie in Google sucht. Darin können Sie kurz und knackig auf den Punkt bringen, was der Mehrwert für den Leser ist, wenn er genau diese Seite Ihrer Website öffnet und liest.

 

Google Ergebnis Seitentitel und Seitenbeschreibung

Optik eines Google Suchergebnisses mit Seitentitel und Seitenbeschreibung

 

Jedes technische System mit dem Sie Ihre Website inhaltlich aktualisieren (Content- Management-System, wie zum Beispiel WordPress), bietet die Möglichkeit diese beiden Textbausteine für jede Ihrer Seiten einzutragen.

Seitentitel und Kurzbeschreibung sind nicht auf der eigentlichen Website sichtbar. Sie befinden sich quasi im Hintergrund und werden von der Suchmaschine ausgelesen.

Brauchen Sie Hilfe beim Einbinden von Seitentitel und Kurzbeschreibung, unterstütze ich Sie gerne.

6. Zeigen Sie die Adresse Ihrer Website in Flyern, auf Visitenkarten, … kurz: auf jeder Drucksache und allem, was Sie an Medien an Kunden herausgeben

Ihre Website ist wie eine Art Leuchtturm. Ein Fixpunkt. Und sie ist Ihre „Home-Base“.

Potenzielle Kunden wissen: Dort finden Sie nähere Informationen über Sie, über eine Zusammenarbeit und dort finden sie Ihre Kontaktdaten.

Und wie ein Leuchtturm von weit her sichtbar ist, taucht auch die Adresse Ihrer Website bestenfalls überall dort auf, wo es um Kundenkommunikation geht.

Schreiben Sie ein Angebot? Dann darf darauf (zum Beispiel in der Fußzeile) Ihre Webadresse nicht fehlen.

Auf Ihrer Visitenkarte ist die Webadresse ein fester Bestandteil, um Ihre Website bekannt zu machen. Besonders dann, wenn Sie viel persönlich Netzwerken.

Verteilen Sie Flyer oder geben Sie während der Zusammenarbeit Arbeitsunterlagen an Kunden heraus? Auch hier ist Ihre Website eine wichtige Information.

Was können Sie außerdem tun, während Sie Ihre Website bekannt machen?

Sobald Sie sichtbar werden und Besucher Ihre Website öffnen, vergleichen Sie sie mit anderen Anbietern. Wie unterscheiden Sie sich von Ihren Mitbewerbern? Warum sollten sich Interessenten ausgerechnet an Sie wenden? Lesen Sie hier, wie Sie sich von Ihrem Wettbewerb abheben können.

Oder sind Sie vielleicht noch nicht so weit, mit Ihrer Website „nach draußen zu gehen“?

Zögern Sie noch sichtbar zu werden, weil Sie sich mit Ihrer Website nicht mehr so richtig wohlfühlen?

Und geben Sie Ihre Website Adresse eher ungern an potenzielle Kunden heraus, weil Sie wissen, dass diese Sie nicht mehr so widerspiegelt, wie Sie gesehen werden möchten?

Dann lassen Sie uns gemeinsam bei einem Telefonat brainstormen. Ich zeige Ihnen mindestens drei konkrete Punkte, wie Sie auf Ihrer Website das Potenzial für Anfragen steigern können. Schreiben Sie mir eine Nachricht über mein Kontaktformular.